Naturschutzprojekt  HORTUS  fUTURUM

Hallo,

angefangen hat alles 2015 mit dem Gedanken gesünder zu leben und mehr im Einklang mit der Natur. So beschlossen wir unseren Gemüseanbau zu vergrößern.

BIO und VEGAN sollte der Anbau sein.

Mehr dazu aber unter Gemüseanbau.

 

Das reichte uns nicht!

Wir wollten der Natur was zurückgeben die uns mit so vielen, leckeren, gesunden Sachen beschenkt.

 

Was tun?

Eine Hecke neben unseren Gemüsefeld hatten wir schon gepflanzt. Die Wiese wird auch nicht mehr gedüngt.

So kündigten wir den Pachtvertrag eines angrenzenden Feldes mit 6500qm das vorher Teil einer sehr großen Monokultur war. 2017 stand noch Mais drauf.

 

Ursprünglich war nur geplannt das Feld in eine Wiese zu verwandeln und mit einer Hecke zu versehen.

 

Bei recherchen im Internet fanden wir erst mal einige wichtige Tipps wie z.B. das Anlegen einer Totholzhecke und von Streuobstwiesen.

 

Dann trafen wir auf die Idee von Markus Gastl mit seinem Hortus Insectorum und dem Drei Zonen Garten.

 

Von dieser Idee waren wir sofort begeistert.

Also musste mehr her als Wiese und Hecke.

 

Die Grenze erst noch richtig vermessen lassen,

jetzt kanns los gehen.

 

Das erste Material hatten wir schon bekommen,

die Äste einiger Laubbäume aus dem Nachbarort.

 

Im Herbst 2017 begannen wir auf der gegenüberliegenden Seite eine Streuobstwiese anzulegen.

Auf dem ehemaligem Maisfeld setzten wir die ersten Heckenpflanzen mit meist einheimischen Sträuchern: Z.B.

- Holz-Apfel

- Kreuzdorn

- Vogelkirsche

- Essbare Mispel

- Gewöhn. Berberitze

- Traubenkirsche

- Schlehe

- Wolliger Schneeball

- Feldahorn

- Blasenstrauch

- Pfaffenhütchen

- Holz-Birne

- Salweide

- Schwarzer Holunder

- Heckenrose

- Gewöhnlicher  Schneeball

- Echter Speierling

- Echter Faulbaum

- Liguster

- Mehlbeere

- Roter Holunder

- Elsbeere

- Heimische Eibe

- Roter Hartriegel

- Kornelkirsche

- Haselnuss

- Weißdorn

- Pimpernuss


Dazu noch: Felsenbirne, Flieder, Bienenbaum, Korkenzieher-Akazie, Sanddorn, Judasbaum, Zierkirsche

 

Nun kombinierten wir die Heckenpflanzen mit Ästen zu einer Totholzhecke. Einmal um die Setzlinge vor Reh und Hase zu schützen, was nur bedingt gelang, vor allem der Rote Holunder ist beliebt. Zweitens um Unterschlupf für Insekten und Kleintiere zu schaffen. Später zeigte sich der sehr gute Schutz vor Wind und Austrocknung.

Winterpause!

 

Das Frühjahr 2018

 

Die Entstehung des Totholzzaunes zur Straßenseite hin.

 

Weitere Bilder der werdenden Hotspotzone:

 

Wir haben die Fläche 1x im Jahr gemäht einen Teil sogar stehen lassen. Das Schnittgut wurde auf der Totholzhecke verteilt.

 

Des weiteren entstanden drei Teiche die von einer kleinen Quelle gespeist werden. Teich 2 ist mit Teich 3 über einen Minibach verbunden. Bei Überlauf von Teich 3 entsteht eine Feuchtzone.


 

Hier ein Teil der Pufferzone:

4m breiter Randstreifen zwischen Nachbarfeld und Hecke.


In die Hotspotzone folgten noch Baumstämme, ein Steinhaufen und einzelne Bäume.

Bilder kommen noch, es wird weiter berichtet :) Natürlich auch weiter daran gearbeitet...


Infos zu Markus Gastl und den Drei Zonen: Puffer-, Hotspot- und Ertragszone findest du HIER.

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